Maximilian Reinitz wurde am 29. April 1872 in Wien geboren.

Von 1898 bis 1902 studierte er an der Münchner Kunstakademie bei Johann Herterich, Ludwig von Herterich, Carl von Marr und Peter von Halm. Es folgten Arbeitsaufenthalte in Budapest, Dresden und Berlin – Studienreisen führten ihn zudem nach Italien und Albanien.

Ab 1914 war Reinitz wieder in Wien tätig und wurde 1922 Ehrenmitglied des Hagenbundes. In der Frühlings-Ausstellung desselben Jahres waren einige seiner Werke zu sehen wobei die Presse auf seinen hypermodernistischen Stil irritiert reagierte. Reinitz orientierte sich sowohl am Kubismus als auch an der Neuen Sachlichkeit – ein breites Farbenspektrum und das Spiel mit Licht und Schatten wurden für seine Bilder charakteristisch.

Mit Ausnahme der Hagenbund-Ausstellungen pflegte Reinitz ein sehr zurückgezogenes Leben, weshalb wenige Details über seine Biographie bekannt sind. Offenbar von Selbstzweifel und Depressionen geplagt, starb der Künstler am 25. September 1935 in Wien.